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Christoph Kolumbus Reisen: Seine Routen im Überblick

Bevor Kolumbus in See stechen konnte, benötigte er erst die Erlaubnis des spanischen Königs Ferdinand und der Königin Isabella. Nach langem Hin und Her erhielt er diese schließlich und startete am 3. August 1492 in westlicher Richtung.

 

Das Hauptschiff, die Santa Maria, wurde von zwei weiteren Schiffen, der Pinta und der Nina auf Kolumbus Reisen begleitet. Auf den beiden Begleitschiffen hatten die Brüder Martin und Vincente Pinzon das Sagen.

 

 

Die Kolumbus Reisen in die neue Welt

 

 

Doch nach nur kurzer Zeit auf See war das Steuerruder der Pinta defekt. So musste die Truppe auf den Kanarischen Inseln Halt machen, bis das Schiff repariert war. Das dauerte fast drei Wochen. Am 6. September 1492 stachen die drei Boote mit ihrer Besatzung dann wieder in See.

 

Doch an Bord machte sich eine immer größere Unzufriedenheit breit. Denn nach Kolumbus Plänen hätte seit langer Zeit schon Land in Sicht sein müssen. Das Vertrauen der Besatzung in Kolumbus Fähigkeiten sank auf den Nullpunkt. Doch dann, ganz plötzlich tauchte ein Vogel auf und alle wussten: Es muss Land in der Nähe sein!

 

 

Die KOlumbus Routen im Überblick

 

 

Anmerkung: Die  Kolumbus Route kann an Hand von historischen Gebäuden oft zurück verfolgt werden.

 

Die Vorfreude war groß, aber die Boote brauchten trotzdem noch bis zum 12. Oktober 1492, bis sie schließlich festen Boden unter den Füßen hatte. Die neu entdeckte Insel wurde von Kolumbus San Salvador genannt.

 

Nachdem sich die Männer einige Tage gestärkt und erholt hatten, machten sie ihre Boote klar und fuhren weiter. Bei der Fortsetzung der Reise entdeckte Kolumbus noch einige andere Inseln, denen er auch Namen gab. Heute sind diese Inseln unter anderen Namen bekannt.

 

Nachdem die Santa Maria vor Hispaniola auf Grund gelaufen war, trat die Truppe unter der Leitung von Kolumbus im Januar 1493 mit nur zwei Booten die Rückkehr an.

Als die Männer im März des selben Jahres schließlich Europa erreichten, war das Reise- und Entdeckungsfieber erweckt. Und so kam es, dass Kolumbus noch weitere Reisen plante.

Christoph Kolumbus Reisen

Die zweite von Christoph Kolumbus Reisen führte die jetzt deutlich größere Besatzung wieder zur Insel Hispaniola. Die Flotte verfügte über 17 Schiffe und ca. 1500 Mann Besatzung.

 

Auf der Insel hatte Kolumbus bei seiner letzten Reise einige Männer zurückgelassen.

 

Zu seinem Entsetzen musste er feststellen, dass sie alle tot waren. Das war die Antwort der Ureinwohner, die sich einer Unterdrückung durch die Spanier nicht beugen wollten. Denn Kolumbus Vorhaben war es, die Eingeborenen für sich arbeiten zu lassen. Dieser Plan ging deutlich schief!

 

Doch Kolumbus Rache war unerbittlich und so wurden die Einheimischen gnadenlos vernichtet.

 

Als die Mannschaft weiterreiste, waren die Ureinwohner Hispaniolas weitgehend ausgerottet. Durch diese drastische Maßnahme zog Kolumbus jedoch den Zorn der Königin auf sich. Sie wollte unbedingt, dass die einheimischen Menschen der Insel vernünftig behandelt werden. Doch Kolumbus widersetzte sich dem Willen der Königin und bekam schon bald die Quittung dafür.

 

Die Ureinwohner wehrten sich und eine bittere Schlacht begann. Dennoch wurden sie von den Spaniern, die deutlich in der Überzahl waren besiegt. So kam es, dass Kolumbus mehr als 1000 Sklaven hatte, die ihm zu Dienste sein mussten. Die Gunst der Königin hatte er jedoch verloren.

Kolumbus Route

Die dritte Reise der Kolumbus Route begann in Spanien im Jahr 1498. Dabei entdeckte der Seefahrer die Inseln Trinidad und Tobago.

 

Nachdem die Mannschaft erneut auf Festland trafen, hielt Kolumbus es für möglich, dass es sich dabei nicht um das heutige Indien handelte. Er war der Meinung, die „neue Welt“ aufgespürt zu haben.

 

Dennoch revidierte er seine Annahme und kam zu dem Schluss, dass das Festland zu Asien gehörte. Diese Folgerung war jedoch falsch, was Christoph Kolumbus aber nicht wusste.

 

Er kehrte zurück nach Hispaniola, wo er sich Mühe gab, die Königin nicht vollends zu verärgern, indem er den Ureinwohnern eine bessere Behandlung zukommen ließ. Doch sein guter Ruf war ruiniert, denn er war in früheren Zeiten zu brutal mit den Menschen umgegangen. Er musste zurück nach Spanien, wo er von der Königin begnadigt wurde. Wahrscheinlich um sein gutes Ansehen wieder ins rechte Licht zu rücken, plante Kolumbus Routen für erneute Entdeckungsreisen. Seinen früheren Ruhm zurück zu erlangen, gelang ihm jedoch nicht mehr.

 

 

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